Österreichisches Patentamt

Notice from the Austrian Patent Office concerning the situation in Japan after the earthquake and tsunami

In view of the tragic events in Japan the Austrian Patent Office expresses its deepest regret and solicitousness with the people, whose lives have enormously been afflicted by those tremendous calamities.
Please take note of the legal remedies provided under the Austrian Patent Law in the case of the non-observance of time limits:
Paragraph 129 et seq. deal with the possibility of having one's right re-established. Therefore any person who was due to an unforeseen or inevitable occurrence unable to observe a time limit and whose right was as a consequence prejudiced is entitled to apply for re-establishment of rights. The application for re-establishment of rights has to be filed within two months from the day on which the hindrance ceased to exist and not later than within twelve months after the day on which the time-limit has expired. With the filing of the application for re-establishment of rights, the omitted action has to be taken.

Re-establishment of rights is possible for the most, but not all time-limits.

Please find the full text of the Austrian Patent Law under the following link:
http://www.sonn.at/e/downloads/patg2007.pdf

 

Information für japanische Patentnutzer betreffend Möglichkeiten bei Fristversäumungen aufgrund der Naturkatastrophen:

Das Österreichische Patentamt bekundet Anteilnahme und Mitgefühl mit den Betroffenen der gewaltigen Naturkatastrophen in Japan.

Angesichts dieser Ereignisse und daraus möglicherweise resultierender Fristversäumnisse japanischer Patentnutzer weist das Österreichische Patentamt auf die Möglichkeit der Stellung eines Antrages auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß §§ 129ff. PatG hin.
Anspruch auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand hat, wer durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert war, eine Frist einzuhalten, deren Versäumung nach einer den Erfindungsschutz betreffenden Vorschrift einen kraft dieser Vorschrift ohne weiteres eintretenden Rechtsnachteil zur Folge hat.
Der Wiedereinsetzungsantrag ist binnen zwei Monaten nach dem Tag, an dem das Hindernis weggefallen ist, jedenfalls jedoch spätestens binnen zwölf Monaten nach dem Tag, an dem die Frist abgelaufen ist, zu überreichen. Zugleich mit dem Antrag ist die versäumte Handlung nachzuholen.
Die in § 129 Abs. 2 genannten Fristen (Wiedereinsetzungsfrist selbst und Wiedereinsetzungs-Rechtsmittelfrist, Einspruchsfrist und Einsprecher-Beschwerdefrist) sind von einer Wiedereinsetzung ausgenommen.

 

 

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