Österreichisches Patentamt

gefälschte Pestizide schaden europäischer Wirtschaft

Die Produktion gefälschter Pestizide kommt die Wirtschaft in der EU mit jährlich 1,3 Mrd. EUR teuer zu stehen

Wie aus einem neuen Bericht des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) hervorgeht, entsteht in der EU-28 aufgrund von gefälschten Pestiziden jährlich ein Verlust an legalen Einnahmen in Höhe von 13,8 %.
Diese Umsatzeinbußen haben in der Pestizidindustrie der EU unmittelbar den Verlust von 2 600 Arbeitsplätzen zur Folge, da in der legalen Wirtschaft weniger Menschen beschäftigt werden als dies ohne Fälschungen der Fall wäre.
Bezieht man die Folgewirkungen von gefälschten Pestiziden für andere Wirtschaftszweige mit ein, gehen in der EU-Wirtschaft insgesamt 11 700 Arbeitsplätze verloren.
Die durch Produktfälschungen in dieser Branche verursachten jährlichen Gesamtverluste bei den Staatseinnahmen durch entgangene Steuern und Sozialabgaben belaufen sich in der EU-28 auf schätzungsweise 238 Mio. EUR.

Hier: Vollständiger Bericht
Quelle: Pressemitteilung EUIPO vom 8. Februar 2017

Der heutige Bericht ist der zehnte in einer vom EUIPO über die Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums herausgegebenen Studienreihe zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Fälschungen in verschiedenen Wirtschaftszweigen in der EU. In früheren Berichten dieser Reihe wurden folgende Wirtschaftszweige untersucht: Arzneimittel, Spirituosen und Wein, Tonträger, Taschen und Koffer, Schmuck und Uhren, Spielzeug und Spiele; Sportgeräte; Bekleidung, Schuhe und Zubehör sowie Kosmetika und Körperpflegeprodukte.


Alle Branchenspezifischen Studien finden Sie hier

 

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