Österreichisches Patentamt

Patent Scheck

Patent ScheckDer Erfolg eines Technologie-Start-ups hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Der Kreativität der Erfindung und ihrer Vermarktung. Der Patent Scheck bietet einen einfachen Einstieg in den Erfindungsschutz. Auf www.ffg.at/patentscheck kommen Gründer/innen mit wenigen Klicks zum Scheck. Der Patent Scheck deckt 80 % der Kosten, die rund um eine Patentanmeldung anfallen. Zusätzlich steht den Start-ups ein Expertenteam zur Seite. Das spart Zeit und Geld und die Gründer/innen gewinnen Sicherheit im Umgang mit ihrem geistigen Eigentum. Das Expertenteam liefert konkrete Antworten: Ist ein Patentschutz möglich? Welche Schutzrechte gibt es auf dem Gebiet bereits? Kurz: Der Patent Scheck gibt jungen Unternehmen das Rüstzeug für den sicheren Eintritt in die nationalen und internationalen Märkte.

Die Vorteile im Überblick

  • Mit wenigen Klicks beantragt man den Patent Scheck.
  • Betreuung durch ein Expertenteam. Die Start-ups nutzen die Kompetenzen von FFG, Patentamt und Patentanwält/innen.
  • In kurzer Zeit wird geklärt, ob eine Erfindung prinzipiell patentierbar ist.
  • Patentrecherche nach Maß gemeinsam mit Expert/innen aus dem relevanten technischen Gebiet.
  • Begleitung bis zur nationalen und internationalen Patentanmeldung.
  • Optional: 24 Monate lang den vollen Überblick über das relevante Technologiegebiet - mit Hilfe des Patentmonitorings
  • 80% der Kosten übernimmt das bmvit in Kooperation mit der Nationalstiftung. Die maximale Fördersumme ist € 10.000.

Voraussetzungen
Anmelder/innen müssen ein österreichisches Technologie-Start-up, -KMU oder eine Einzelperson sein, die für das Vorhaben eine konkrete wirtschaftliche Verwertungsabsicht nachweisen kann (z.B. Unternehmen in Gründung, Betreuung über Gründerzentrum oder vergleichbare Einrichtungen, AplusB-Zentren). Die wirtschaftliche Tätigkeit muss im Vordergrund stehen.

Hinweis zu KMU: Kleine und mittlere Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Personen und erzielen einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR bw. ihre Jahresbilanzsumme beläuft sich auf höchstens 43 Mio. EUR.

Der Ablauf

  1. Start-ups und KMUs beantragen den Patent Scheck über das Online Formular auf www.ffg.at/patentscheck
  2. Nach wenigen Wochen wird der Patent Scheck ausgestellt und die jungen Unternehmer/innen erhalten rund € 1.400 überwiesen.
  3. Damit können sie direkt im e-call System der FFG online die „Recherche nach Maß" beim Österreichischen Patentamt beauftragen.
  4. Es folgt das Erstgespräch mit den Patentexpert/innen, die eine Recherche erstellen. Im zweiten Gespräch werden die Rechercheergebnisse vorgestellt.
  5. Jetzt ist klar, ob eine Patentanmeldung sinnvoll ist. Wenn nein, dann können die Start-ups mit den Expert/innen andere Schutzstrategien finden.
  6. Nationale Patentanmeldung. Die Patentexpert/innen begleitet die Jungunternehmer/innen bis zum Anmeldeverfahren. Die Kosten können wiederum über den Patent Scheck abgerechnet werden.
  7. Internationalisierung. Die Expert/innen unterstützt bei der internationalen PCT-Anmeldung. Auch diese Kosten können mit dem Patent Scheck abgerechnet werden.
  8. Optional kann mit dem Patent Scheck zu einem Technologiegebiet ein Patent Monitoring beauftragt werden. Mit dem Patent Monitoring bleibt man bis zu 24 Monate lang am aktuellen Stand, wenn es um ähnliche Erfindungen geht.

Beachte

  • Maximale Fördersumme: € 10.000 (Förderquote: 80 %); 20 %, also maximal € 2.500, ist der Beitrag der geförderten Unternehmen.
  • Mit dem Patent Scheck werden nur Patente gefördert. Andere Schutzrechte, wie Gebrauchmuster-, Marken- oder Designschutz sind mit dem Patent Scheck nicht förderbar.

 

PATENT SCHECK BEANTRAGEN

 

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