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Leitung Abteilung Strategie und Datenanalyse - SD

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Ausschreibung der Leitungsfunktion für die
Abteilung Strategie und Datenanalyse - SD
des Österreichischen Patentamtes

Gemäß § 4 des Ausschreibungsgesetzes (AusG) 1989, BGBl. Nr. 85/1989 idgF wird die Leitungsfunktion für die Abteilung Strategie und Datenanalyse im Österreichischen Patentamt ausgeschrieben (Arbeitsplatzwertigkeit A1/5 bzw. v1/4).

Das Österreichische Patentamt (ÖPA) ist das nationale Kompetenzzentrum auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes. Wir sorgen für die qualitativ hochwertige Absicherung von Innovationen durch Erteilung von Schutzrechten für Erfindungen, Marken und Designs. Darüber hinaus erbringen wir Service- und Informationsdienstleistungen für unsere Kundinnen und Kunden aus Wirtschaft, Innovation und Forschung und liefern fachlich fundierte Expertisen zum aktuellen Forschungsstand auf allen technischen Gebieten.

In unserer international agierenden Institution kommt der strategischen Ausrichtung eine Schlüsselfunktion zu, um den sich wandelnden Anforderungen mit adäquaten und zukunftsorientierten Lösungen begegnen zu können. Die Vorständin/der Vorstand der Abteilung Strategie und Datenanalyse leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der strategischen Ziele des ÖPA.

Aufgaben und Tätigkeiten

Das Aufgabengebiet dieses Arbeitsplatzes umfasst insbesondere:

  • Koordination und Management von Strategieentwicklung im österreichischen Patentamt inkl. Wahrnehmung der diesbezüglichen Schnittstellenfunktion zu allen Organisationseinheiten des ÖPA
  • Analyse und strategische Aufbereitung interner und externer Intellectual Property -, Innovations- und Wirtschafts-Daten als Evidenz für die strategischen Entscheidungen des ÖPA in Bezug auf die Leistungsentwicklung im behördlichen Bereich und im Bereich der Dienstleistungen und auch als Input zur Gestaltung österreichischer FTI-Politik.
  • Vernetzung, Kooperation und Entwicklung gemeinsamer Programme mit „Stakeholdern“ im gesamten FTI-Bereich
  • Selbstständige Vertretung des ÖPA in nationalen und internationalen Gremien (z.B. Projektgruppen zu Strategieprozessen des Bundes oder der Bundesländer, Beratungs- und Steuerungsgremien von WIPO, EPA, EUIPO)
  • Monitoring von neuen Trends, Benchmarking und Best Practice-Vergleiche betreffend andere Institutionen im IP-Bereich und des Umgangs mit neuen wirtschaftlichen Entwicklungen sowie entsprechender, Policy Responses. Ableitung und aktive Umsetzung von Handlungsempfehlungen für das ÖPA
  • Design, Beauftragung und Begleitung von Studien und Analysen insbesondere über Nutzung und volkswirtschaftliche Wirkung des IP-Systems zur Erzielung eines besseren Verständnisses und als Instrument der vorausschauenden Planung
  • Aufsicht über und Steuerung der IP-Academy des ÖPA, Festlegung von deren mittel- und langfristiger strategischen Entwicklung als Wissensvermittler für externe und interne Schulungs-Teilnehmer*innen
  • Entwicklung und Durchführung von Evaluierungsmaßnahmen zur Überprüfung der Wirksamkeit von Leistungen des ÖPA; Begleitung der Umsetzung von Evaluierungsergebnissen
  • Koordinierung und inhaltliche Betreuung der Angelegenheiten der europäischen und internationalen Organisationen wie EPA, EUIPO, WIPO sowie weltweiter bi- und multilateraler Beziehungen des ÖPA mit anderen nationalen Patentämtern
  • Beratung der Präsidentin des ÖPA in strategischen, internationalen, innovationspolitischen Belangen
  • Auf- und Ausbau der Service- und Informationsleitungen des ÖPA gemäß §§ 57 und 57b PatG in Zusammenarbeit mit den betroffenen Fachbereichen

Erfordernisse

Allgemeine Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:

  1. Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl.Nr. 333/1979 idgF bzw. der Aufnahme-kriterien gem. § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86/1948 idgF
  2. Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
  3. Vollendung eines einschlägigen Universitätsstudiums, vorzugsweise auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Technik oder der Naturwissenschaften

Kenntnisse und Fähigkeiten
Von den Bewerber*innen werden im Sinne des § 5 Abs. 2 des Ausschreibungsgesetzes folgende besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten erwartet:

  1. Gute Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des geistigen Eigentums, insbesondere im gewerblichen Rechtsschutz; gute Kenntnisse im Bereich Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik und deren Praxis, Gesamtsicht auf die nationale und internationale Innovationsszene, Kenntnis der relevanten Stakeholder und Institutionen; Berufserfahrung in zumindest einem dieser Bereiche; nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im Innovationsmanagement (30 %);
  2. Fähigkeit zu analytischem, vernetztem und unternehmerischem Denken und zur Lösung von komplexen Koordinationsaufgaben; Erfahrung in der Durchführung von Strategie- und Change-Management-Prozessen; Fähigkeit zur Steuerung nach Kenngrößen und definierten Zielen; Erfahrungen bei der Umsetzung komplexer Projekte mit heterogener Stakeholder*innenstruktur; Freude an und Fähigkeit zu Bildung und Pflege von Expert*innennetzwerken; Interesse an Schulungstätigkeiten und Wissensvermittlung (30%)
  3. Durchsetzungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit; Repräsentationsfähigkeit, Zielorientiertheit und Selbstmotivation; ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift (20%)
  4. Erfahrung bei der bzw. Eignung zur Führung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und ausgeprägter Teamgeist (20%)

Die bei den Punkten 1.- 4. angeführten, von den Bewerber*innen erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden mit der prozentuell angeführten Gewichtung bei der Eignungsbeurteilung durch die Begutachtungskommission gemäß § 5 Abs. 2 des Ausschreibungsgesetzes 1989 berücksichtigt.

Gleichbehandlungsklausel

Das Österreichische Patentamt ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher ausdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden Frauen, die gleich geeignet wie männliche Bewerber sind, bei der Besetzung der Planstelle bevorzugt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Bewerbungen sind schriftlich unter Bezugnahme auf die Ausschreibung und unter Anschluss der Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsgesuch inkl. Gründe, die den*die Bewerber*in für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen, und die Vorstellungen über die Funktionsausübung,
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft oder des unbeschränkten Zuganges zum österreichischen Arbeitsmarkt,
  • Nachweis des abgeschlossenen Studiums (bei Abschluss eines Studiums außerhalb der EU, des EWR oder der Schweiz ist ein Anerkennungsnachweis vorzulegen),
  • Urkunden und Zeugnisse etc.,

innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ beim Büro der Präsidentin des Österreichischen Patentamtes, 1200 Wien, Dresdner Straße 87, einzubringen (Kontaktadresse für E-Mail-Bewerbungen: jobsnoSpam(at)patentamt.at).

Für die Rechtzeitigkeit der Bewerbung zählt der Zeitpunkt des Einlangens. Für das fristgerechte Einlangen gilt § 33 Abs.1 und 2 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 (AVG), BGBl. Nr. 51. Es wird darauf hingewiesen, dass verspätet eingebrachte Bewerbungen sowie Bewerbungen, welche nicht die geforderten Bewerbungsunterlagen enthalten, nicht berücksichtigt werden können.

Gemäß § 5 Absatz 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 sind ferner Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika im Gesamtausmaß von mindestens sechs Monaten in einem Tätigkeitsbereich außerhalb des ÖPA (z.B. in einem Wirtschaftsunternehmen, in einer Institution im Bereich der Forschung, Innovation und Technologie, bei einer Einrichtung der Europäischen Gemeinschaften oder bei einer sonstigen zwischenstaatlichen Einrichtung) erwünscht.

Der Nachweis von Freiwilligentätigkeiten, insbesondere bei Institutionen und Organisationen, die zum begünstigten Empfängerkreis für Zuwendungen gemäߧ 4a Abs. 2 bis Abs. 6 Einkommensteuergesetz - EStG 1988 zählen, ist ebenfalls erwünscht.

Die Funktion der Vorständin*des Vorstandes der Stabsstelle Strategie und Datenanalyse kann auch in Teilbeschäftigung ausgeübt werden. Der Monatsbezug richtet sich bei Beamten*Beamtinnen nach der Verwendungs-gruppe A1, Funktionsgruppe 5 und beträgt monatlich mindestens € 3.550,60 brutto. Bei Vertragsbediensteten richtet sich das Monatsentgelt nach der Bewertungsgruppe v1/4 und beträgt monatlich mindestens € 4.645,50 brutto. Der Monatsbezug bzw. das Monatsentgelt (Beträge ab 1.1.2022) erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften, etwa durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Datenschutzrechtliche Informationen gemäß Art. 13 DSGVO:
Die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden nur zum Zweck der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens verarbeitet und können für die Dauer eines Jahres in Evidenz gehalten werden. Sofern kein Dienstverhältnis begründet wird, werden Ihre Daten nicht für andere Zwecke weiterverarbeitet.
Sollte ein Dienstverhältnis begründet werden, nehmen Sie zur Kenntnis, dass Ihre personenbezogenen Daten für die Zwecke der Personalverwaltung und sofern dienstlich erforderlich, auch für andere Zwecke weiterverarbeitet werden können. Weiters nehmen Sie zur Kenntnis, dass folgende personenbezogenen Daten gegenüber der Öffentlichkeit offengelegt werden: Name, Titel, berufliche Kontaktdaten, Abteilung und Funktion. Die Veröffentlichung erfolgt durch das Patentblatt im Internet auf der Website des Patentamtes.
Nähre Informationen zum Datenschutz im Patentamt und Ihren Rechten finden Sie unter www.patentamt.at/datenschutz.

Wien, am 21. Dezember 2021
Für die Präsidentin:
Mag. Gerald Pilz

 

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