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Einheitspatent

Das Einheitspatent kommt. Alles über das neue Instrument und wie Sie es einsetzen können.

Hauptinhalt:

Ein Patent für 25 EU-Länder

Bisher musste man sein Patent in jedem EU Land einzeln validieren und verwalten. In Zukunft braucht man nur noch das Einheitspatent und hat damit Schutz in 25 EU-Ländern.

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Einheitspatent FAQ

Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um das Einheitspatent.

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Die Vorteile

Das Einheitspatent bringt Erfinder/innen und Unternehmen Vorteile: Erstens schützt man seine Innovationen mit einem einzigen Patent in mehreren Ländern zugleich und erspart sich einiges an Papier und Kosten. Es entfällt die sonst sehr aufwändige Übersetzung in die Landessprachen. - Das Einheitspatent kann in Deutsch, Englisch oder Französisch beantragt werden. - Der Aufwand für die Übersetzungen ist im herkömmlichen Verfahren nicht zu unterschätzen. Und statt einer Gebühr pro Land wird nur eine einzige für alle verrechnet.

Beachten Sie! Das Einheitspatent ist kein Spaziergang.

Trotz aller Vorteile und der einfachen Anmeldung, gibt es manches zu bedenken. Wird das Patent beispielsweise nicht erteilt, sind die gesamten Verfahresgebühren ebenso wie beim Bündelpatent verloren. Ein Risiko, das man vorab mit einer professionellen Recherche vom österreichischen Patentamt minimieren kann. Eine solche Recherche ist für € 258 zu haben und wird binnen weniger Monate fertig gestellt. Noch besser: Mit einer nationalen Patent- oder Gebrauchsmuster-Anmeldung bekommt man ebenfalls diese Recherche und sichert sich zugleich den Prioritätstag. Anmelder/innen sollten also zuerst zum österreichischen Patentamt gehen und erst dann das Einheitspatent anmelden.

Das neue Erteilungsverfahren funktioniert nach dem Prinzip "Einer für Alle, Alle für Einen". Wird das Patent erteilt, dann gilt es in allen teilnehmenden Ländern. Wird es aber in einem der Länder erfolgreich angefochten, dann verliert es auch in allen Ländern seine Wirkung. Die Anfechtung wird je nach technischem Gegenstand vor einer der zentralen Kammern in Paris, London oder München verhandelt.

Die Verletzung eines Einheitspatents wird vor einer lokalen Kammer verhandelt. Das kann in Stockholm, Mailand oder Wien sein, um nur drei Beispiele zu nennen. Berufen kann man gegen die Entscheidung einer lokalen Kammer wiederum in Paris, London und München.

Meilensteine zum Einheitspatent

Das Einheitspatent tritt in Kraft, sobald neben Frankreich, Großbritannien und Deutschland mindestens zehn weitere Länder beitreten. Frankreich war nach Österreich das zweite Land, das 2014 dem Einheitlichen Patentgericht zugestimmt hat. Groß Britannien hat trotz des bevorstehenden BREXIT angekündigt bald zu ratifizieren. Deutschland beabsichtigt dann zügig zu folgen. Mit grünem Licht aus Berlin und London kann man noch 2017 oder Anfang 2018 mit dem Startschuss rechnen.

Kontakt

Österreichisches Patentamt
Dresdner Straße 87
1200 Wien

Dr. Johannes Werner

johannes.wernernoSpam(at)patentamt.at
Telefon +43 (0)1 53424 - 357

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