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Höchstes Gütesiegel der Republik für österreichischen Erfindungsgeist

Österreichische Innovationen bereichern die Welt. Sie machen das Leben besser und  halten unsere Wirtschaft am Laufen. Das verdient Aufmerksamkeit und gehört prämiert!

Der Staatspreis Patent rückt besonders innovative Leistungen ins Scheinwerferlicht. Er ist die höchste staatliche Auszeichnung für Erfindungen und Marken und wird heuer am 8. November  2018 zum zweiten Mal vergeben.

Mit dem Staatspreis Patent zeichnet Bundesminister Ing. Norbert Hofer gemeinsam mit dem Österreichischen Patentamt jene Unternehmen, Erfinderinnen und Erfinder aus, die wesentlichen Anteil am wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritt in Österreich haben.

„Hinter großen Erfindungen stecken Erfindergeist, Weitblick und Phantasie, aber vor allem wunderbare Menschen. Mit dem Staatspreis Patent möchten wir jene Frauen und Männer gebührend würdigen, denen wir den technologischen Fortschritt verdanken.“

WAS WIRD AUSGEZEICHNET?

Eine hochkarätige Fachjury ermittelt aus allen Einreichungen die besten Patente und die kreativsten Marken sowie das Lebenswerk einer Erfinderin oder eines Erfinders.

 

In der Kategorie "Patent" liegt der Fokus auf der erfinderischen Tätigkeit. Darunter verstehen wir die technisch innovative Lösung einer Aufgabe. In der Kategorie "Marke" steht die Gestaltung im Mittelpunkt der Bewertung. Ausgezeichnet wird mit dem Spezialpreis Lebenswerk das langjährige Gesamtwerk einer österreichischen Erfinderin oder eines Erfinders auf Grund ihrer/seiner patentierten Erfindungen. Bewertungskriterien sind die innovative Leistung im jeweiligen technischen Gebiet und ihre Bedeutung für die Gesellschaft.

Mitmachen

Gute Nachricht. Wir verlängern!

Sie können noch bis 21. Juni 2018 beim Staatpreis Patent mitmachen.

Nur ein paar Klicks: Einfach Ihr Patent oder Ihre Marke, die von uns
2016 oder 2017 registriert wurde, einreichen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen zu den Teilnahmekriterien finden Sie hier.

Jetzt Einreichen

Die Jury

Michael Altrichter

"Disruptive Technologien verändern unsere Welt in einem atemberaubenden Tempo. Kreiert und entfaltet werden diese Technologien in den Köpfen talentierter Menschen, sei es in Startups, Corporates oder Universitäten. Die besten Köpfe des Landes sollen für ihre Leistungen mit dem Staatspreis Patent honoriert werden."

Nach der Gründung von paysafecard und payolution und dem erfolgreichen Exit ist Michael Altrichter heute einer dar aktivsten Business Angels in Österreich. Er ist einer der Juroren der Puls 4 Startup Show „2 Minuten 2 Millionen“ und Business Angel of the Year 2014. Seit 2016 ist Michael Altrichter Aufsichtsratsvorsitzender der startup300 AG, einer hochkarätigen Community von leidenschaftlichen Unternehmen, Investoren und Visionären, die Netzwerk, Knowhow, Kapital und Räume bietet, um neue Geschäftsmodelle im digitalen Wandel zu bauen oder bestehende zu verändern.

Andrea B. Braidt

"Die Entwicklung einer Marke ist ein komplexer, kreativer Prozess: wie kann eine Erfindung, ein Produkt, eine Dienstleistung so kommuniziert werden, dass das Wesentlich auf einen Schlag verständlich wird. Hier liegt die Kunst begründet."

Andrea B. Braidt ist seit 2011 Vizerektorin für Kunst und Forschung an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie ist Film- und Medienwissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkt auf Genrefilm und feministische Filmtheorie. Zu ihrem Tätigkeitsbereich als Vizerektorin gehört unter anderem der Bereich des Wissenstransfers, also die Übersetzbarmachung von künstlerischem und wissenschaftlichem Wissen in gesellschaftlich und wirtschaftlich produktive Formate.

 

 

Ingrid Kernstock

"Der Staatspreis Patent ist die höchste Auszeichnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie um herausragende Leistungen von Erfinderinnen und Erfindern verdient zu würdigen. Der gezielte Schutz des geistigen Eigentums ist essentiell um die Innovationskraft Österreichs zu stärken."

Ingrid Kernstock ist im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) für den FTI – Bereich Luftfahrt (Forschung, Technologie und Innovation) hauptverantwortlich. Sie koordinierte die Steuerungsgruppe zur Entwicklung der nationalen FTI-Strategie für Luftfahrt und gestaltete daraus das österreichische Leuchtturmprogramm für die Luftfahrt Take Off. Seit Anfang 2017 ist sie Vorsitzende der Member States Group der Europäischen Technologieplattform ACARE und repräsentiert österreichische Interessen im Programmkomitee zum achten Rahmenprogramm der Europäischen Kommission. Mitte 2018 übernahm sie die Vertretung des bmvit in der Generalversammlung der Arbeitsgruppe Industrielle Kooperation und Luftfahrt der Wirtschaftskammer Österreich. Darüber hinaus nimmt sie seit einigen Jahren die Rolle der Projektleiterin für den Staatspreis Mobilität des bmvit wahr.

Thomas Klein

"Für mich hat Erfolg nur dann seine Berechtigung, wenn der menschliche Faktor nicht zu kurz kommt"

Für uns sind die Elemente unseres Markenkerns - mitten im Leben, natürlich echt und anders als erwartet - Ausgangspunkt für Weiterentwicklung und Innovation. Es ist eine Kombination aus Besinnung auf die Stärken und dem Blick nach vorne. Der Staatspreis Patent holt die Unternehmen vor den Vorhang, die das ebenfalls täglich leben.

1983 übernahm Thomas Klein im Alter von erst 20 Jahren die Geschäftsführung des Unternehmens Almdudler. 1986 gelang dem jungen Sprudelfabrikanten mit einer neuen Werbekampagne rund um den mittlerweile zum Kult gewordenen Markenclaim "Wenn die kan Almdudler hab'n, geh' i wieder ham" ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Seitdem meistert Almdudler gekonnt den Spagat zwischen Tradition und der "augenzwinkernden" Betrachtung eben dieser.

99 Prozent der Österreicher kennen das Produkt, die Marke sowie das Unternehmen Almdudler, das nach wie vor zu 100 Prozent in Familienbesitz ist. Almdudler bewegt sich auf Augenhöhe mit globalen Marken in der Werbung um die Gunst der Kunden - aus diesem Grund muss sich auch ein echtes Original immer weiterentwickeln und bemerkbar machen

 

 

Guido Kucsko

"Der Staatspreis Patent und Marke ist ein wichtiges Instrument, exzellente Leistungen öffentlichkeitswirksam zu würdigen!"

Guido Kucsko ist seit 1986 Partner der Schönherr Rechtsanwälte GmbH, Wien und leitet das IP-Team dieser Kanzlei. Er berät nationale und internationale Mandanten in allen Aspekten des Geistigen Eigentums, wie IP-Portfolio-Management, Lizenzvergabe und Prozessführung. Guido Kucsko ist Autor zahlreicher Publikationen aus dem Bereich des Wettbewerbs- und Immaterialgüterrechts. Als Honorarprofessor lehrt er dieses Fachgebiet an der Universität Wien (Juridicum). Er bringt sein juristisches Fachwissen und seine langjährige Praxiserfahrung als Anwalt in die Jury ein.

 

 

Patricia Neumann

"In der IBM hat Innovation und Erfindergeist eine lange Tradition. Nur wenn Unternehmen nie still stehen und sich immer wieder neu erfinden, können Sie an der Spitze bleiben. Deshalb ist der Staatspreis Patent so wichtig, um den Erfindergeist der Menschen in den österreichischen Betrieben zu würdigen."

Patricia Neumann arbeitet seit 1995 für IBM in verschiedenen Funktionen und Führungspositionen. Sie begann ihre Karriere als Spezialist im Bereich Global Financing und wechselte anschließend in den Vertrieb. Nach der Übernahme der Leitung von IBM Global Financing Österreich begann ihre internationale Karriere. Es folgten Stationen in London als Sales Manager Global Financing für IBM Europa und Vertriebsdirektorin für den Bereich Financial Services bei IBM CEMA (Central Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Danach folgten mehrere Positionen für IBM DACH (Deutschland, Österreich und der Schweiz) als Vice President für den Geschäftskundenvertrieb und zuletzt als Vice President für das IBM Systems Hardware Sales-Team. Seit 1. Oktober 2017 ist sie Geschäftsführerin der IBM Österreich. Patricia Neumann hat ihren Abschluss als Master in Business Administration mit den Schwerpunkten International Marketing und Export Financing an der Wirtschaftsuniversität Wien gemacht.

Stefan Pierer

„Fortschritt durch innovative Technologien ist ebenso ein Teil der KTM-Erfolgsgeschichte, wie auch der erfolgreiche Aufbau einer Marke und deren konsequente Kommunikation. Nur wer stetig neue Trends setzt und sich selbst treu bleibt, kann sich langfristig am Markt behaupten. Unsere Mitarbeiter leben die Marke und tragen somit positiv zur Bekanntheit dieser bei. Deshalb ist die Auszeichnung mit dem Staatspreis Patent der Kategorie „Marke“ ein Antrieb und eine Wertschätzung für das österreichische Marketing.“

Nach seinem Studium an der Montanuniversität Leoben (Betriebs- und Energiewirt­schaft)  startete Herr Pierer 1987 seine unternehmerische Tätigkeit mit dem Aufbau der KTM Industries AG. Er ist als Aktionär und Vorstandsvorsitzender bei dem international tätigen österreichischen Motorrad- und Sportwagenhersteller tätig. Neben seiner wichtigen Rolle bei KTM ist er seit 2011 auch Alleinaktionär und Vorstandsvorsitzender der PIERER Industrie AG.

Sabine Seidler

"Universitäten als Innovationsträger und Patente als mögliches Ergebnis des akademischen Wertschöpfungsnetzwerkes sichern den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich. Der Staatspreis zeichnet die fruchtbringende Kombination aus fachlicher Exzellenz und mutigen, neuen Ideen aus."

Sabine Seidler ist seit 2011 Rektorin der Technischen Universität Wien. Dort war sie von 2001 bis 2007 Leiterin des Instituts für Werkstoffwissenschaften und –technologien, von 2007 bis 2011 Vizerektorin für Forschung. 2012 wurde sie erster weiblicher Aufsichtsrat der AMAG. Seit 2014 ist sie Mitglied im Aufsichtsrat des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie GmbH, im selben Jahr wurde sie mit der H.F. Mark-Medaille ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie Mitglied im Verwaltungsrat des Österreichischen Gewerbevereins und seit 2017 Kuratoriumsvorsitzende des Naturhistorischen Museums in Wien.

Stefan Lorenz Sorgner

"Techniken haben immer schon dabei geholfen, unsere Leben leichter, entschleunigter und erfüllter zu gestalten. Der Staatspreis würdigt eine besonders herausstechende Leistung, die so zum Rollenvorbild für die nächste Generation werden kann."

Stefan Lorenz Sorgner ist Philosophieprofessor an der John Cabot University in Rom, Direktor und Mitbegründer des Beyond Humanism Network, Visiting Fellow am Ethikzentrum der FSU Jena, Research Fellow am Ewha Institute for the Humanities der Ewha Womans Universität in Seoul und Fellow am Institute for Ethics and Emerging Technologies. Außerdem ist er Editor-in-Chief und Founding Editor des “Journal of Posthuman Studies” und gilt als einer der weltweit führenden Philosophen des Post- und Transhumanismus. Er ist Autor und Herausgeber von mehr als zehn Büchern, unter anderem „Metaphysics without Truth“ (Marquette University Press 2007), „Menschenwürde nach Nietzsche“ (WBG 2010), „Transhumanismus“ (Herder 2016). Er ist ein weltweit gefragter Vortragender (World Humanities Forum; TEDx, Global Solutions) und ein regelmäßiger Ansprechpartner nationaler sowie internationaler Medien (Die Zeit).

 

 

Maurits van Tol

„Patente sind die Grundlage für innovative Lösungen, die erst die Voraussetzung für Wettbewerb und wirtschaftlichen Erfolg schaffen. Wir bei Borealis wissen, dass proprietäre Basistechnologien, die durch Patente ausreichend geschützt sind, bei der Gründung von Joint Ventures und Kooperationen sehr wertvoll sind. Genau deshalb ist der Staatspreis Patent so wichtig für ein Innovationsland wie Österreich.”

Maurits van Tol ist Senior Vice President Innovation & Technologie bei Borealis und im Beirat des Start-ups OCSiAl. Der gebürtige Niederländer lebt und arbeitet seit sechs Jahren in Österreich. Er blickt auf 25 Jahre Berufserfahrung in der chemischen Industrie zurück, vor allem in den Bereichen Handel, Forschung und Entwicklung sowie Innovation. Für seine Arbeit wurde er unter anderem von der Universität Leiden und von der Royal Dutch Chemical Society geehrt. Der studierte Chemiker hält alleine 18 Patente auf seinen Namen. Borealis reicht regelmäßig die meisten Patente aller österreichischen Unternehmen ein und gilt damit als "Patent-Kaiser" in Österreich.

 

 

Die Trophäe des Jahres

Entwicklung erfolgt heute und in Zukunft in einer neuen, offenen, vernetzten Dimension. Open-Innovation ist Schlagwort und Herausforderung zugleich. Die Trophäe für den Staatspreis Patent stellt diese Vernetzung dar – von Erfindern, Forschern, Ideen, Ergebnissen und Perspektiven.

Das war der Staatspreis Patent 2016

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