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mehr erfahren zum Thema Staatspreis Patent buntes Gefelcht aus geometrischen Formen vor schwarzem Hintergrund.

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Höchste Auszeichnung der Republik für österreichischen Erfindungsgeist

Österreichische Innovationen bereichern die Welt. Sie machen das Leben besser und  halten unsere Wirtschaft am Laufen. Das verdient Aufmerksamkeit und gehört prämiert!

Der Staatspreis Patent rückt besonders innovative Leistungen ins Scheinwerferlicht. Er ist die höchste staatliche Auszeichnung für Erfindungen und Marken und wird heuer am 9. November 2022 zum vierten Mal vergeben.

Der Staatspreis Patent wird von Bundesministerin Leonore Gewessler, BA gemeinsam mit dem Österreichischen Patentamt verliehen.

„Wir sind gespannt, welche Einreichungen es geben wird. Ich bin überzeugt, dass die interessantesten Erfindungen unser Leben schöner, sicherer, fortschrittlicher und unser Klima gesünder machen werden. Daher freue ich mich, die Besten der Besten persönlich zu treffen.“

Kategorien

In der Kategorie "Patent" liegt der Fokus auf der erfinderischen Tätigkeit. Darunter wird die technisch neuartige Lösung einer Aufgabe verstanden. Beurteilt werden die eingereichten Patente nach folgenden Kriterien: Originalität der Erfindung, Technologische Komplexität, Wirtschaftliche Erfolgschancen, Bedeutung für die Gesellschaft.

In der Kategorie "Marke" steht die Gestaltung im Mittelpunkt der Bewertung. Beurteilt werden die eingereichten Marken nach folgenden Kriterien: Kreativität, Einzigartigkeit, Verwendung, Markenbotschaft.

In der Kategorie "Weltraum" werden Menschen ausgezeichnet, die bei der Erforschung des Weltraums einen besonderen Beitrag geleistet haben. 

Die Jury

Laura Bettiol

WELTRAUMFORSCHERIN

Laura Bettiol ist stellvertretende Abteilungsleiterin, Projektleiterin und Senior Scientist bei der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH in Wiener Neustadt. Sie leitet und unterstützt ESA- und FFG-geförderte Projekte in den Bereichen innovative elektrische Raumfahrtantriebe und Elektronenquellen. Ihren Doktortitel in Luft- und Raumfahrttechnik erwarb sie in ihrem Heimatland Italien. Sie ist Absolventin der International Space University und engagiert sich in mehreren internationalen Freiwilligenorganisationen im Bereich der Raumfahrt.

Eva Czernohorszky

DIREKTORIN TECHNOLOGIE SERVICES WIRTSCHAFTSAGENTUR

Eva Czernohorszky ist Politologin und beschäftigt sich mit der Entwicklung von Innovationsökosystemen. Formate, die eine kokreative Arbeit an innovativen Lösungen ermöglichen und die Kraft divers zusammengesetzter Teams sind ihr dabei besonders wichtig. Sie leitet die Abteilung Technologie Services in der Wirtschaftsagentur Wien, hat die Wiener Wirtschaftsstrategie WIEN 2030 mitgestaltet und wirkt beim Aufbau des EIT Manufacturing mit.

Laura Egg

GESCHÄFTSFÜHRERIN AUSTRIAN ANGEL INVESTORS, Juryvorsitz Marke

Laura Egg ist seit 2020 Geschäftsführerin der Austrian Angel Investors Association. Die gebürtige Tirolerin ist seit über zwei Jahren in der Wiener Startup-Szene aktiv. Zuvor absolvierte sie ihr Studium in Business & Management in Innsbruck an der MCI Entrepreneurial School. Nach Erfahrungen in der Tiroler Startup Community führte sie ihre Begeisterung für innovative Geschäftsmodelle und neue Technologien Anfang 2019 zu dem VC-Fonds APEX Ventures. Als Investment Analyst war sie bei dem frühphasigen Deep Tech VC-Fonds sowohl für das Dealflow Management als auch für die Kommunikation mit Startups & Investor:innen verantwortlich. Laura Egg hat sich als Geschäftsführerin der aaia das Ziel gesetzt, das Netzwerk europaweit zu positionieren und das Potential des Standorts voll auszunutzen. Sie ist außerdem ehrenamtlich sehr aktiv: Neben einigen Mentorinnen-Tätigkeiten bei GrowF Female Founders, der Startup League des WU Gründungszentrum und der Vienna Business Agency ist sie auch Jury Mitglied bei Startup Live Global.

Iris Filzwieser

GESCHÄFTSFÜHRERIN METTOP

Iris Filzwieser (*24. Dezember 1971) ist Präsidentin der Austrian Cooperative Research und Geschäftsführerin und Eigentümerin der international tätigen METTOP GmbH mit Sitz in Leoben. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie die im Bereich der Metallurgie tätigen Firma 2005. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Prozessoptimierung, sichere und umweltfreundlichen industrielle Kühlsysteme und dem Schließen der Kreislaufströme mittels neuer Verfahren im Bereich des Metallrecyclings.

Harald Kainz

REKTOR TU GRAZ

Harald Kainz (*5. August 1958) ist Rektor der Technischen Universität Graz und Experte im Bereich Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft. Unter seiner Leitung steigerte sich die internationale Reputation der TU Graz durch Erfolge in Forschung und Lehre. Er setzt dabei u.a. auf Innovation und internationale Vernetzung in Lehre und Forschung, breite Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft, universitäre Unternehmensgründungen sowie erfolgreiche Studierendenteams.

Hannah Lux

SOCIAL ENTREPRENEUR

Hannah Lux (*1987) ist Sozialunternehmerin, Visionärin und Brücken-Bauerin. Hannah ist Social Entrepreneur und zeigt, dass soziale, ökologische und ökonomische Ziele gleichzeitig verfolgt werden und zu richtungsweisender sozialer Innovation führen können.
Ihre eigene Gründungs- und Umsetzungserfahrungen, sei es die Mitgründung, Aufbau und Leitung ihres Social Business "Vollpension", die Mitarbeit im "Impact Hub Vienna", als globales Netzwerk sozialer Innovationen, ihr Master in Public Policy for political Entrepreneurship an der Humboldt Viadrina School of Governance, Berlin und vor allem das Leben und all die Erfahrungen und Begegnungen, die es mit sich bringt, haben zu einem sehr klaren Ziel all ihrer Projekte und Engagements geführt: Menschen mit all ihren Unterschiedlichkeiten zusammenzubringen, auf Augenhöhe und von Herz zu Herz in Verbindung zu bringen und die Räume dafür zu schaffen, die genau das ermöglichen. Ja, das ist nicht ganz einfach und ja, das geht und tut gut.
Hannah ist weiters Mitgründerin von SENA (Social Entrepreneurship Netzwerk Austria) und Teil des Kreativwirtschaftsbeirats des BMDW Österreich. Seit Oktober 2020 ist sie auch Mitglied des Aufsichtsrats der AWS.

Alfred Noll

RECHTSANWALT

Alfred J. Noll, geb. 1960 in Salzburg. Seit 1992 Rechtsanwalt in Wien. Univ.-Prof. für Öffentliches Recht und Rechtslehre.

Klaus Pseiner

GESCHÄFTSFÜHRER FFG

Klaus Pseiner promovierte im Fach Biologie (Ökologie) an der Universität Wien. Nach zweijähriger Tätigkeit als Studienassistent an der Universität für Bodenkultur wechselte er zu Dornier GmbH und war anschließend in der Österreichischen Raumfahrt- und Systemtechnik GmbH tätig. 1989 übernahm Klaus Pseiner die strategische Technologieplanung der ESA/ESTEC in den Niederlanden. 1998 folgte er dem Ruf zurück nach Österreich und leitete als Geschäftsführer die Austrian Space Agency ASA, die 2004 in die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG integriert wurde. Seit 2004 ist Klaus Pseiner Geschäftsführer der FFG. Von 1998 bis 2021 war Klaus Pseiner Head of Delegation der Österreichischen European Space Agency Delegation und von 2015 bis 2017 Vizevorsitzender des ESA-Rates. Er ist Mitglied des Wissenschafts- und Forschungsrates Kärnten und Burgenland.

Henriette Spyra

SEKTIONSLEITERIN KLIMASCHUTZMINISTERIUM, Juryvorsitz Patent

Henriette Spyra leitet die Sektion Innovation & Technologie im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. Sie hat langjährige Erfahrung im Forschungs-, Technologie- und Innovationsbereich und war zuvor wissenschaftliche Leiterin des Umweltbundesamts nach Stationen in der Wirtschaftsförderung in Deutschland, beim Austrian Institute of Technology (AIT), bei der AustriaTech und beim BMVIT.

Gerfried Stocker

KÜNSTLERISCHER LEITER ARS ELECTRONIC

Gerfried Stocker (AT) ist Medienkünstler und Ingenieur der Nachrichtentechnik. Seit 1995 ist Gerfried Stocker künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von Ars Electronica. Mit einem kleinen Team von KünstlerInnen und TechnikerInnen entwickelte er 1995/96 die richtungsweisenden neuen Ausstellungsstrategien des Ars Electronica Center und betrieb den Aufbau einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung, dem Ars Electronica Futurelab. Unter seiner Führung erfolgte ab 2004 der Aufbau des Programms für internationale Ars Electronica Ausstellungen, ab 2005 die Planung und inhaltliche Neupositionierung für das 2009 baulich erweiterte Ars Electronica Center, ab 2015 die Expansion des Ars Electronica Festival und im Jahr 2019 die großangelegte thematische und innenarchitektonische Neugestaltung des Ars Electronica Center. Stocker berät zahlreiche Unternehmen und Institutionen in den Bereichen Kreativität und Innovationsmanagement, ist Gastredner auf internationalen Konferenzen und Universitäten. 2019 erhielt er ein Ehrendoktorat der Aalto University, Finnland.

Die Trophäe des Jahres

Entwicklung erfolgt heute und in Zukunft in einer neuen, offenen, vernetzten Dimension. Open-Innovation ist Schlagwort und Herausforderung zugleich. Die Trophäe für den Staatspreis Patent stellt diese Vernetzung dar – von Erfindern, Forschern, Ideen, Ergebnissen und Perspektiven.

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