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Girls Day 2019: Patentamt öffnete seine Türen

Am  internationalen „Girls Day“ nahm auch das Österreichische Patentamt teil. Eine gute Gelegenheit für Schüler/innen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Wissenswertes über Patent-, Marken- und Designschutz zu lernen. Doch der Ausflug ins Patentamt sollte vor allem auch eines: Spaß machen!

Der jährliche „Girls Day“ wird in Österreich schon seit 2001 veranstaltet. Er bietet jungen Mädchen einen ersten Einblick in die Berufswelt. In zahlreichen österreichischen Unternehmen, Behörden und Institutionen, sowie weiterführende Schulen, können Schüler/innen an diesem Tag in verschiedenste Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten hineinschnuppern. Mit dem „Girls Day“ sollen vor allem Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren für technisch handwerkliche, naturwissenschaftliche und damit besonders zukunftsweisende Ausbildungen, Studiengänge und Berufe ermutigt werden.

Ein buntes Programm

Dieses Jahr waren Schüler/innen der Montessori Schule „Galemo“ aus Klosterneuburg bei uns zu Besuch. Anlässlich des „Girls Day 2019“ haben wir uns ein buntes Programm für sie ausgedacht: Zu Beginn gab es eine kurze, allgemeine Einführung zu Patenten, Marken und Designs. Bei der Frage, was wir hier im Österreichischen Patentamt tun, wussten einige Kinder bereits genau Bescheid: „Wenn jemand eine Idee für eine Erfindung hat, dann kommt er zum Patentamt.“ Um das alles zu veranschaulichen, machten wir einen „Meet & Greet-Rundgang“ durch das Haus, wo die Kinder vier Mitarbeiterinnen des Patentamtes an ihren Arbeitsplätzen besuchen und Fragen dazu stellen konnten. In der technischen Abteilung wurde von den Patentprüferinnen zum Beispiel genau erklärt, wie eine Patentanmeldung funktioniert und welche Aufgaben damit verbunden sind. Besonders gut haben den Schüler/innen die unterschiedlichsten Patenschriften zu sehr einfallsreichen Erfindungen gefallen, wie zum Beispiel der Regenschirmhalterung in Form einer Umhängetasche.

Spiel, Spaß und Spannung

Nach dem Rundgang wurden den Kindern ein paar Erfinderinnen vorgestellt, die Großartiges geleistet haben, jedoch zu Lebzeiten wenig bis gar keine Anerkennung für ihre Erfindungen bekommen haben. Ada Lovelace zum Beispiel, die heute als erste Programmiererin gilt. Oder Melitta Bentz, deren berühmte Kaffeefilter auch heute noch tagtäglich benutzt werden. Beim anschließenden Erfinderworkshop hatten die Schüler/innen die Möglichkeit, anhand unseres Beispiels „Apfelschälen leicht gemacht – vom Messer bis zur automatischen Apfelschälmaschine“ selbst auszuprobieren, wie Erfindungen sich über die Jahre weiterentwickeln können und welche Vorteile das bringen kann. Im Markenworkshop konnten sich die Mädchen und Jungen selbst eine Marke ausdenken und mit ausgefülltem Anmeldeformular einen Stempel im Kundencenter abholen. Zum krönenden Abschluss veranstalteten wir noch das Marken- und Erfindungsquiz, bei dem die Kinder ihr Wissen noch einmal unter Beweis stellen konnten. Es gab kaum eine Marke oder Frage zu Erfindungen, die sich nicht erkannt haben bzw. nicht beantworten konnten.

25. April 2019
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