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Inventum: Die Preise für die Patente des Jahres 2013 wurden vergeben!

Die Gewinner/innen stehen fest: Bei der Festveranstaltung am 18. November 2014 wurden die Preise für die Patente des Jahres 2013 vergeben.

Gold: Kielsteg GmbH

Holz ist einer der wenigen nachwachsenden Rohstoffe weltweit mit nennenswerten Festigkeitseigenschaften und Nachhaltigkeit. Holz zeichnet sich durch eine deutlich höhere gewichtsbezogene Leistungsfähigkeit gegenüber Stahl und Beton aus.

Die Zukunft des Holzbaus verlangt nach Leichtbausystemen mit aufgelösten Tragstrukturen, welche bei hoher Leistungsfähigkeit ökologische und ressourcenschonende Anforderungen erfüllen. Kielsteg ist ein Hochleistungs-Leichtbauelement für den Hochbau, welches eine völlig neue Generation im Holzbau darstellt. Fichtenholz in der Druck- und Zugzone, verbunden mit enorm schlanken Stegen aus Sperrholz und OSB, erzeugen ein robustes inneres Fachwerk. Dieses System ermöglicht zusammen mit dem eigens entwickelten Herstellungsverfahren eine Skalierbarkeit der Bauhöhe sowie die Herstellung in gerader und überhöhter Form. Die besagte Skalierbarkeit der Bauhöhe erlaubt es, Tragkraft und Spannweite leicht den gewünschten Erfordernissen anzupassen. Dach- und Deckenkonstruktionen mit Spannweiten bis zu 27 Meter erweitern das Leistungsspektrum bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit im Holzbau signifikant. Systeme wie diese schaffen neue Märkte für die Holzindustrie und stärken sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Silber: Dr. Klaus Pastl

Knochenschraube

Für die Behandlung von Knochenbrüchen sind seit Jahrzehnten Metallschrauben im Einsatz. Diese müssen in den meisten Fällen wieder entfernt werden, da sie als Fremdkörper im Knochen störend wirken. Dadurch entstehen neue Defekte. Zusätzlich besteht die Gefahr einer Infektion und das Risiko, dass sich die Knochenteile überhaupt nicht verbinden. Das weitaus gesundheitlich Schlimmste und Belastendste für Patienten ist die zweite Operation, die Metallentfernung!

Eine neue Ära für die Chirurgie wird das Operieren mit der humanen Knochenschraube SHARK SCREW einläuten. Sie schmiegt sich dem Knochengewebe an und heilt ohne Weichteilreizungen rückstandslos ein. Der Körper erkennt und akzeptiert die arteigene Knochenmatrix und baut sie um, so dass ein Jahr nach der Operation keine Schraube mehr sichtbar ist. Die Natur ist einfach, aber genial, die humane Knochenschraube eine Weltneuheit. Die Wissenschaft hat es möglich gemacht, eine Knochenschraube, die SHARK SCREW, mit den optimalsten Eigenschaften, zu entwickeln. Patienten bleibt dabei die zweite Operation erspart. Nach dem Motto: Bone to bone statt Metall ex.

Bronze: FACC AG

Das von FACC entwickelte MARI® Infusionsverfahren ermöglicht, leichtere Bauteile aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) günstiger herzustellen. Als weltweit erstem Unternehmen gelang es damit FACC, die Komponenten eines Flügels in One-Shot ohne Einsatz eines gasdichtverschließbaren Druckbehälters (Autoklaven) herzustellen.

Bei der FACC Innovation wird die Flügelschale aus trockenen Faserhalbzeugen samt ihrer Versteifungsstruktur komplett aufgebaut, in ein Werkzeug positioniert und in einen Wärmeschrank eingebracht, wo das Harz unter Vakuum durch das Bauteil „gesaugt" wird. Mechanische Verbindungselemente wie Schrauben oder Nieten entfallen fast gänzlich. Das führt zu einer wesentlichen Gewichtsreduktion der Bauteile. Das Konzept des Flügelkastens ist skalierbar und kann auf alle Flugzeuggrößen übernommen werden. Das neue Verfahren bringt zusätzlich zur Gewichtsreduktion eine Ersparnis bei der Herstellung. Die Verwendung des Wärmeschranks zur Aushärtung der Bauteile und der Wegfall der Kühlung bei der Lagerung der mit Harz vorimprägnierten Fasern (Prepregs) verringern den Energieverbrauch beträchtlich.

Top 4 - 10

(in alphabetischer Reihenfolge)

AIT Austrian Institute of Technology GmbH & Seibersdorf Labor GmbH

Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung der Kapazität

Erfinder: Dipl.Ing. Manfred Bammer und Dipl.Ing. Gernot Schmid

Die NFC-basierte Füllstandsmessung für Pens ermöglicht Diabetikern, die injizierte Insulin-Dosis und den Füllstand des Pens mit einem NFC-fähigen Mobiltelefon durch Berühren der Ampulle auszulesen und elektronisch zu dokumentieren. Die Erfindung ist aus Anwendersicht äußerst einfach, sicher und zuverlässig.

Dr. Angelika Basch

Methode zur Beschichtung eines Substrats

Wie in einer Schneekugel werden im Snow Globe Coating Verfahren Partikel mit hoher Brechzahl in einem Lösungsmittel fein verteilt und durch Gravitation zum Absinken gebracht. Die gebildete bindemittelfreie Schicht ist hoch reflektierend und erhöht die Effizienz von dünnen Solarzellen.

Fresnex GmbH

Stellmechanismus zum Ausrichten der Spiegel eines konzentrierenden Solar-Kollektor-Systems und Solar-Kollektor-System

Erfinder: Dipl.Ing. Hartmut Schneider

Fresnex bietet seit kurzem ein neuartiges Spiegelmodul zur solaren Dampferzeugung an. Dabei wird das Sonnenlicht auf ein Rohr fokussiert und die gewonnene Prozesswärme von Produktions-

betrieben zur Kostenreduktion genützt. Zur Spiegelnachführung wurde ein innovativer Stellmechanismus zum Patent angemeldet.

GE Jenbacher GmbH & Co OG

Verbrennungsmotor

Erfinder: Friedrich Gruber, Günther Wall, Michael Url, Sebastian Zauner

Wasserstoffhaltiges Synthesegas aus einem Reformierprozess wird zum Brenngas eines Gasmotors zugemischt und dadurch ein exzellentes Gasgemisch erzielt. Dadurch können das Brennverfahren und das Emissionsverhalten erheblich verbessert werden: Der Motorwirkungsgrad wird erhöht, die Abgas-Emissionen werden deutlich gesenkt.

H. Junger Baugesellschaft m.b.H.

Vorrichtung zum Schleifen einer Tunnelauskleidung

Erfinder: Bmst. Ing. Günter Vogl

Durch helle Oberflächen in Straßentunnel wird die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessert. Mit dem innovativen Schleifverfahren mit der eigens dafür entwickelten Tunnelulmen-schleifmaschine können hochqualitative Oberflächen hergestellt werden, die in Bezug auf alle gestellten Anforderungen neue Maßstäbe setzen.

Ludwig Boltzmann Gesellschaft GmbH

Verfahren zum Verarbeiten von Bildern des Lungenkreislaufs und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

Erfinder: Dr. Zoltán Bálint, Dr. Gabor Kovacs, Prof. Dr. Horst Olschewski, Dipl.Ing. Michael Pienn, Prof. Dr. Rudolf Stollberger

Lungenhochdruck ist eine komplexe Erkrankung mit schleichendem Krankheitsverlauf, die unerkannt oft tödlich endet. Die Methode erkennt diese Krankheit im Rahmen einer CT-Untersuchung und kann daher einen invasiven Eingriff ersetzen. Dies ermöglicht frühere Diagnosen mit weniger Risiko.

Technische Universität Wien

Verfahren und System zur Ortung von Objekten

Erfinder: Dipl.Ing. Dr. Holger Arthaber

Drahtlos abfragbare RFID-Tags werden milliardenfach eingesetzt. Die Tags zu erkennen ist heute kein Problem mehr. Die Bestimmung der Tag-Position war bisher allerdings nur sehr ungenau möglich. Ein Patent der TU Wien kann nun die Antwort eines Tags auswerten und präzise feststellen, wo es sich befinde

 

 

17. November 2014
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