Brands Pop-up @Salzburg

Das Event für die Kreativszene –
wo Inspiration auf Expertise trifft

Salzburg, wir waren da! Am 8. Oktober hat unser Brands Pop-up im Living Room Salzburg Halt gemacht, und rund 100 Menschen aus der Kreativszene haben den Abend zu dem gemacht, was er war: laut, klug, inspirierend und mittendrin im Gespräch. Marken, Social Media und KI standen im Mittelpunkt, und die Frage, wie man in diesem Mix nicht nur mithält, sondern auffällt.

Den Startschuss machte Karin Teigl, besser bekannt als Constantly K, mit ihrer Keynote. Danach ging es in zwei Talks, beide moderiert von Peter Zeitlhofer, ans Eingemachte.

BRAND NEW RULES

Im ersten Talk, „Brand New Rules”, ging es darum, wie Marken wachsen und sich unter KI behaupten. Auf dem Podium diskutierten Patric Dengg (Head of Marketing, BIOGENA GROUP), Christian Hellinger (Kreativgeschäftsführer, Scholz & Friends Wien), Ines Ornig (Juristin, Österreichisches Patentamt), Serge Ritter-Höntzsch (Inhaber und Creative Director von Solid & Bold) und Julie Teßmann (Co-Founderin von SISTERHOOD, KI-Managerin und Expertin für digitale Automatisierung und KI-Transformation). Die Spielregeln für Marken ändern sich gerade rasant, und hier wurde besprochen, wie man sie nicht nur versteht, sondern mitgestaltet.

REAL OR REACH

Danach folgte „Real or Reach” mit der unbequemen Frage: Reichweite um jeden Preis? Wie prägen Kooperationen und Trends den Content, und wo hört Strategie auf und fängt Selbstaufgabe an? Darüber sprachen Jonny Balchin aka Austrian Kiwi (Content Creator und Unternehmer), Christina Essl (Head of Social Media Marketing bei valantic Austria), Anja Teßmann (Co-Founderin von SISTERHOOD, KI-Managerin, KI-Strategin und Marketing-Expertin), Peter Winkler (Professor für Organisationskommunikation, Universität Salzburg) und Katja Wyrobek (Managerin AI and Data Compliance).

  • „Beim Markenaufbau müssen wir die anstrengende Strategie-Arbeit nach wie vor selbst machen, das kann uns die KI nicht abnehmen. Denn nur wenn wir selbst genau wissen, wofür unsere Marke steht und wo wir hinwollen, können wir die KI gezielt briefen.“

    Julie Teßmann, Co-Founderin von SISTERHOOD und KI im Marketing, KI-Managerin und Expertin für digitale Automatisierung und KI-Transformation
  • „Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben und sich nicht zu verbiegen.“

    Karin Teigl alias Constantly K, Unternehmerin, Autorin, Moderatorin und Creatorin
  • „Bevor du mit einer Marke an den Start gehst, lohnt es sich auf jeden Fall, sich zu informieren: Wie sieht das Wettbewerbsumfeld aus? Wer sind die relevanten Mitbewerber:innen und vor allem: Wie kann sich die eigene Marke klar von ihnen abheben und unverwechselbar positionieren? Also ich kann nur empfehlen: Kommt zum Patentamt und lasst euch professionell beraten.“

    Ines Ornig, Juristin, Österreichisches Patentamt
  • „Es gibt im Social Media Marketing so viele wichtige Zahlen, die über die bloße Reichweite hinaus gehen, zum Beispiel: Wie oft wurde ein Beitrag geteilt, kommentiert, gespeichert? Habe ich eine spannende Diskussion anregen können, werden meine Themen als relevant wahrgenommen? Das ist oft viel wichtiger als die bloße Reichweite.“

    Christina Essl, Head of Social Media Marketing und Leitung des Social Media- und Content Creation-Teams bei valantic Austria
  • „Dank KI verfügen wir heute über mehr Daten zu unseren Zielgruppen als je zuvor. Umso wichtiger ist es, kritisch zu bleiben und die Ergebnisse genau zu hinterfragen. Denn KI kann auch Studien erfinden, weil sie glaubt, dass wir es hören wollen. Auf diesen falschen Daten ein Geschäft aufzubauen kann verheerend sein.“

    Christian Hellinger , Kreativgeschäftsführer, Scholz & Friends Wien
  • „Die Frage nach dem Original oder nach etwas Echtem könnte zukünftig den Wert von Produkten und Marken ausmachen.“

    Serge Ritter-Höntzsch, Inhaber & Creative Director von Solid & Bold
  • „Ich nehme tatsächlich nur Kooperationen an, die zu mir passen. Wenn ich das Gefühl habe, dass eine Marke oder ein Produkt nicht authentisch zu mir passt, lehne ich auch ab – ganz egal, wie viel Geld mir dafür geboten wird. Denn am Ende ist es wichtiger, glaubwürdig zu bleiben und meiner Community gegenüber authentisch zu sein.“ 

    Jonny Balchin aka Austrian Kiwi, Content Creator und Unternehmer

Und weil gute Ideen nicht nur auf der Bühne entstehen, war auch abseits der Talks jede Menge los: Drinks, Snacks und DJ-Musik sorgten für echte Wohnzimmer-Atmosphäre, perfekt zum Netzwerken, Austauschen und Weiterdenken. Die Expertinnen und Experten des Österreichischen Patentamts standen den ganzen Abend für alle Fragen rund um Markenschutz und geistiges Eigentum bereit.

DAS DESIGN DES BRANDS POP-UP

Das Design des Brands Pop-up stammt von Stina Berger, Studierende an der Klasse für Ideen der Universität für angewandte Kunst Wien. Es vermittelt klar: Wir sind Feuer und Flamme für gute Ideen.

Einen Rückblick auf die vergangenen Brands Pop-ups in Wien, Graz und Linz findest du hier

Brands Pop-up ist eine Veranstaltungsreihe des Österreichischen Patentamts in Kooperation mit dem EUIPO (Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum) und entsprach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Events/Meetings.