Patent goes international - Erfindungsschutz in Europa (inkl. Einheitspatent)

Seit der Einführung des Einheitspatents bieten sich neue strategische Möglichkeiten für den Schutz von Erfindungen. Erstmals gibt es in Europa ein Patent mit einheitlicher Wirkung, das vor einem gemeinsamen europäischen Gericht zentral durchsetzbar – aber auch angreifbar – ist.
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Dabei wurde das „klassische“ Europäische Patent keineswegs verdrängt, sondern auf diesem aufgebaut und mit dem Einheitspatent eine neue Alternative geschaffen. Ziel dieses Webinars ist es, beide Systeme zu beleuchten und die jeweiligen Vor- und Nachteile abzuwägen.

Am Ende wissen Sie

  • Bescheid über die einzelnen Schritte des Erteilungsverfahrens vor dem Europäischen Patentamt.
  • wie man ein „klassisches“ Europäisches Patent für bis zu 39 Staaten erhält und dieses für 18 von diesen in ein Einheitspatent umwandeln kann.
  • was die Unterschiede zwischen einem „klassischen“ Europäischen Patent und einem Einheitspatent sind.
  • welche Vor- und Nachteile die beiden Systeme jeweils mit sich bringen.
  • welche strategischen Überlegungen bei der Entscheidung für oder gegen ein Einheitspatent anzustellen sind.
  • was es mit dem Einheitlichen Patentgericht auf sich hat und warum es so revolutionär ist.
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Trainer:innen

Porträt von Harald Nemec

Dipl.-Ing. Harald Nemec

Schwarz & Partner Patentanwälte GmbH

Mit einem technischen Hintergrund im Bereich Chemie liegt sein Schwerpunkt in der Unterstützung von Start-Ups bis hin zu Großunternehmen bei der Erlangung, Verteidigung und auch Durchsetzung ihrer Schutzrechte. In Patentverletzungsverfahren ist er in zahlreichen Fällen als Patentanwalt tätig.

Porträt von Martin Riedl

Mag. iur. Martin Riedl, BA

Österreichisches Patentamt

Martin Riedl ist seit 2022 Jurist beim Österreichischen Patentamt. Seine Schwerpunkte liegen im europäischen und internationalen Patentrecht (insbesondere Europäische Patente, Einheitspatente, PCT-Verfahren) sowie in der nationalen Legistik.