Ein starkes Jahr für Innovationen: Österreich verbessert sich im Global Innovation Index

Exzellente Forschung, breite Industriekompetenz, hoher Innovationsschutz: Österreich belegt Rang 18 im Global Innovation Index 2026

Im aktuellen Global Innovation Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hat Österreich unter 139 Volkswirtschaften den 18. Platz erreicht – das ist eine Verbesserung um einen Rang im Vergleich zum Vorjahr. 

Der Index umfasst zwei Teilbereiche: Während die Rahmenbedingungen für Innovation wie Institutionen oder Humankapital von Platz 17 auf 19 leicht zurückfielen, gab es bei den Innovationsergebnissen deutliche Fortschritte: Österreich verbesserte sich hier von Platz 21 auf 17. Mit Gesamtrang 18 im Ranking bleibt Österreich in der Gruppe der Top 25 innovativsten Volkswirtschaften der Welt verankert.

Stärken in Forschung und Technologieakzeptanz

In der Forschung und Entwicklung gehört Österreich laut dem Index zur Weltspitze. Das zeigt der 7. Platz bei den weltweiten Investitionen in Forschung und Entwicklung, sowohl im öffentlichen als auch im Unternehmenssektor. Auch bei internationalen Patentanmeldungen sowie bei wissenschaftlichen Publikationen aus Forschung und Industrie zählt das Land weltweit zu den Top 10.

Positiv entwickelt sich zudem die Annahme neuer Technologien. Der Einsatz von Robotern stieg im Zeitraum 2015–2025 um etwa zehn Prozent pro Jahr, während der Anteil von Elektrofahrzeugen jährlich um fast 50 Prozent zunahm. Dies zeigt, dass innovative Lösungen in Österreich rasch Fuß fassen.

Investitionen in die Zukunft

Der Index identifiziert jedoch auch Verbesserungspotenzial bei der finanziellen Verwertung von Innovationen. Wie schon in den Vorjahren betrifft das die Verfügbarkeit von Risikokapital sowie die wirtschaftliche Bedeutung von immateriellen Vermögenswerten. 

In Summe bestätigen die Ergebnisse des Global Innovation Index 2026 allerdings eine starke Position als Innovationsland: Österreich schneidet konstant über dem Durchschnitt der Länder mit hohem Einkommen ab, sowohl bei der Infrastruktur als auch bei Forschung, Technologie und Kreativleistungen.